Mit dem Penny-Markt in Rehren und dem neuen SB-Lebensmittelmarkt in Kathrinhagen hat das Auetal nur zwei Nahversorger für rund 6400 Einwohner und viele „Durchreisende“. Das ist zu wenig, finden viele Auetaler. In Zukunft könnte sich das ändern.
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Die Lebensmittelversorgung im Auetal ist nicht gut. Mit dem Penny -Markt in Rehren und dem neuen SB-Lebensmittelmarkt in Kathrinhagen ist die Gemeinde mit ihren 6400 Einwohnern und vielen „Durchreisenden“ klar unterversorgt. Jetzt schließt auch noch der Penny-Markt für einige Monate, was die Situation deutlich verschlechtert.
Immer wieder wurde in den vergangenen Jahren von Seiten der Verwaltung und Politik versucht, einen weiteren Lebensmitteleinzelhändler ins Auetal zu locken. Jetzt könnte man dem Ziel ein gutes Stück weit nähergekommen sein. „Wir sind in Verhandlungen mit einem Lebensmitteleinzelhändler mit Mehrwegsystem, also mit Getränkekisten im Angebot“, erzählt Bürgermeister Jörn Lohmann.
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Gespräche mit Lebensmitteleinzelhändler laufen
Sehr viel mehr kann und möchte der Bürgermeister noch nicht verraten, nur so viel: Es soll ein 1000 Quadratmeter großer Markt gebaut werden im Zentralversorgungsbereich in Rehren. Sehr viele Möglichkeiten gibt es dort bekanntlich nicht. Rund um die Alte Molkerei und das Haus Rehrener Straße 10 gibt es andere Pläne.
Lebensmittel statt Autos?
Bliebe nur das ehemalige Autohaus Bredemeier an der Rehrener Straße, das seit Längerem leersteht. Lediglich der Tankstellenbetrieb läuft dort noch. Das Autohaus und ein nachfolgender Kfz-Betrieb sind seit längerem insolvent, das Verfahren läuft noch. In der kommenden Woche soll es aber abgeschlossen und die Besitzverhältnisse endgültig geregelt sein. Vielleicht kommt dann ein Verkauf des großen Geländes in Betracht – und Möglichkeiten für einen Lebensmitteleinzelhändler?





