Fit & gesund ins neue Jahr

Verstärkung in der Physiotherapiepraxis

„Alte Molkerei“ – Stefanie Langhorst setzt auf ganzheitliche Aspekte

Die Physiotherapiepraxis „Alte Molkerei“ in Rehren hat Verstärkung bekommen. Stefanie Langhorst unterstützt die Physiotherapeuten Ingo und Janine Borkenhagen in der Praxis an der Rehrener Straße.

Seit September war Stefanie Langhorst bereits in der Anmeldung für unsere Patienten da, und jetzt arbeitet sie in Teilzeit als Physiotherapeutin für uns“, stellte Ingo Borkenhagen fest. Somit könnten Patienten wieder zeitnah Behandlungstermine bekommen. Stefanie Langhorst ist seit 1996 Physiotherapeutin, kommt aus Bückeburg und lebt heute in Bad Eilsen. „Ich arbeite wie die Eheleute Borkenhagen nach ganzheitlichen Aspekten. Der Mensch mit seinen Bedürfnissen steht bei uns im Mittelpunkt und eine schmerzfreie Therapie ist uns sehr wichtig“, so Langhorst.

Die Physiotherapeutin arbeitet zunächst in Teilzeit, weil sie parallel den Master of Science für Physiotherapeuten in Osnabrück absolviert. „Dieses Studium mache ich, um den Patienten noch mehr Behandlungsmöglichkeiten bieten zu können.“

Die Physiotherapiepraxis „Alte Molkerei“ bietet Physiotherapie für Erwachsene und Kinder, neurophysiologische Therapie nach Bobath, manuelle Lymphdrainage, Massagen, Wärmepackungen, Schwindel- und Vestibular-Therapie, Akupunkt-Massagen nach Penzel und Ortho-Bionomy, eine Technik aus der Osteopathie. Außerdem gibt es einen Trainingsbereich für Krankengymnastik am Gerät. Drei Behandlungsräume, ein Geräteraum und ein Entspannungsraum mit einem hochmodernen Hydrojet-Massagegerät stehen zur Verfügung. Das Hydrojet-Gerät kann als Zusatz zur Behandlung genutzt werden, aber auch einfach zum Entspannen. Massiert wird der gesamte Körper, einschließlich der Füße. Zehnerkarten machen die 20-minütigen Anwendungen noch preisgünstiger. Auch Gutscheine können für die Hydrojet-Massage, sowie andere Anwendungen, erworben werden.

Weitere Informationen sowie Termine erhalten Interessierte unter (05752) 8019752 in der Physiotherapiepraxis „Alte Molkerei“ in Rehren.

Der Physiotherapeut Ingo Borkenhagen freut sich darüber, mit Stefanie Langhorst (links) eine Physiotherapeutin verpflichtet zu haben, die ebenso ganzheitlich arbeitet, wie er. Dagmar Rudolph (rechts) nimmt gerne die Terminanfragen für die Praxis „Alte Molkerei“ entgegen.

Exklusive Anzeigen aus der Printausgabe

40 Jahre Budo SV Rinteln

Kampfkunst, die Menschen verbindet

Am 15. März feiert der Budo SV Rinteln sein 40-jähriges Bestehen. Was 1986 als Verein für Kampfkunst gegründet wurde, ist heute ein fester Bestandteil des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in der Region. Seit vier Jahrzehnten steht der Verein für Bewegung, Disziplin und Gemeinschaft und für ein Trainingskonzept, das Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen anspricht.

Im Mittelpunkt steht Shaolin Kempo Hadaka, eine Kampfkunst, die traditionelle Elemente mit modernen Trainingsmethoden verbindet. „Bei uns geht es nicht darum, möglichst hart zu sein“, betont Claudia Schlüter, 1. Vorstandsvorsitzende des Budo SV Rinteln. „Wichtig sind ein respektvoller Umgang miteinander, sichere und präzise Technikausführung sowie das Gefühl, mit der Zeit stärker, selbstbewusster und zugleich ruhiger zu werden.“

Kampfkunst ist weit mehr als reiner Sport. Gerade junge Menschen finden im Training nicht nur Bewegung, sondern auch Struktur und Selbstvertrauen. Gleichzeitig weiß man im Budo SV Rinteln, dass Lebensumstände sich verändern. Schule, Ausbildung, Studium, Beruf oder Familie führen häufig zu Pausen im Training. „Wir wollen Menschen in jeder Lebensphase einen Platz bieten – vom ersten Training als Kind bis zum Wiedereinstieg nach Jahren“, so Trainer Gilbert Passarotto. „Viele pausieren zeitweise. Entscheidend ist, dass sie wissen: Man kann jederzeit zurückkommen.“

Entsprechend breit ist das Angebot aufgestellt. Kinder können bereits ab sechs Jahren einsteigen, Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren. Darüber hinaus gibt es gesundheitsorientierte Trainingsformate für Best Ager ab etwa 40 Jahren sowie spezielle Angebote zur Selbstverteidigung, unter anderem für Mädchen und Frauen. Geleitet werden die Gruppen von einem qualifizierten Trainerteam, das regelmäßig Fortbildungen absolviert und den Sport alters- und leistungsgerecht vermittelt.

Am Dienstag, 3. Februar startet ein neuer Einsteigerkurs in der Turnhalle der Grundschule Süd. Kinder können ab 17.30 Uhr trainieren, Jugendliche und Erwachsene ab 19 Uhr. Interessierte können unverbindlich an einem Schnuppertraining teilnehmen. Mehr Informationen zu Trainingszeiten und Angeboten gibt es online unter www.budo-sv-rinteln.de.

Exklusive Anzeigen aus der Printausgabe

Taiji Chuan entdecken

Bewegung, Geist und Lebensenergie in Harmonie

Taiji Chuan ist weit mehr als eine Kampfkunst. Die traditionelle chinesische Bewegungskunst verbindet Kampfkunst, Philosophie und Gesundheitslehre zu einer lebendigen Praxis, in der Körper und Geist eine harmonische Einheit bilden. Sanfte, fließende Bewegungen fördern Gelassenheit, innere Balance und neue Energie. Oft als „Meditation in Bewegung“ beschrieben, vereint Taiji Chuan Fitness, Achtsamkeit und Lebensphilosophie – ideal zur Stressreduktion, zur Verbesserung von Balance und Beweglichkeit und damit auch zu einer gesundheitsfördernden Lebensführung bis ins hohe Alter.

Taiji-Chuan-Kurse richten sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Fortgeschrittene. Regelmäßig stattfindende Angebote können vertieft werden durch Workshops mit speziellen Themen wie Entspannung, bewusste Atmung und den harmonischen Energiefluss.

Am Donnerstag, 22. Januar, startet ein neuer Präventionskurs gemäß § 20 SGB V. Der Kurs umfasst zehn aufeinanderfolgende Einheiten à 90 Minuten und wird von den Krankenkassen bezuschusst. Ein kostenloses Probetraining bietet Interessierten die Möglichkeit, Taiji Chuan unverbindlich kennenzulernen. Trainiert wird in kleinen Gruppen, sodass eine persönliche Betreuung und individuelle Anleitung gewährleistet sind. Geleitet werden die Kurse und Workshops von Claudia Schlüter im Haus Aktiv Pro Gesundheit Rinteln e.V.. Sie verfügt über umfassende Qualifikationen als Übungsleiterin im Gesundheits- und Rehasport, Fitnesstrainerin, Bewegungstherapeutin, Gewaltpräventionstrainerin sowie als Fachübungsleiterin Karate (2. Dan Shaolin Kempo). Zudem ist sie Mitglied im Deutschen Dachverband Qigong & Taiji – ein Garant für Qualität, Sicherheit und fundierte Ausbildung.

Exklusive Anzeigen aus der Printausgabe

Fit für die Enkel

„Physio Aktiv Auetal“ bietet Kurse, Gerätetraining und Therapien

Man kann nicht früh genug anfangen, etwas für seine körperliche Fitness zu tun. „Ab dem Alter von 25 Jahren beginnt der Abbau der Muskulatur. Es droht Sarkopenie“, weiß der erfahrene Physiotherapeut, Dietmar Ostermeier, von Physio Aktiv Auetal in Rolfshagen.

Sarkopenie ist der altersbedingte Abbau von Muskelmasse, Kraft und Funktion, der zu Stürzen, verminderter Leistungsfähigkeit und Pflegebedürftigkeit führen kann. Im Alter macht sich Sarkopenie besonders bemerkbar. Typische Symptome sind nachlassende Kraft, Schwierigkeiten beim Gehen, Treppensteigen und die Erledigung von Alltagsaufgaben, was die Lebensqualität stark beeinträchtigt. „Doch man kann etwas dagegen tun. Ähnlich wie man schon früh beginnt, in die Rente einzuzahlen, sollte man auch in seinen Körper investieren, und zwar mit gezieltem Krafttraining“, erklärt Ostermeier.

Exklusive Anzeigen aus der Printausgabe

„Physio Aktiv Auetal“ bietet dafür Krafttraining im Milon-Gerätezirkel an. Das ist computergestütztes Training an Geräten. Die Trainierenden werden dabei von speziell ausgebildeten Trainern betreut und Trainingsergebnisse mit hochmoderner Computertechnik ausgewertet. Außerdem werden bei „Physio Aktiv Auetal“ verschiedene Kurse und selbstverständlich, falls es doch mal kneift, alle physiotherapeutischen Therapien angeboten.

„Übrigens, die Krankenkassen unterstützen Präventionskurse mit bis zu 100 Prozent. So haben Interessierte die Möglichkeit, Kurse auszuprobieren, um dann die für sie beste Trainingsvariante zu finden“, so Ostermeier.

Der Physiotherapeut Dietmar Ostermeier (re.) erläutert die computergestützte Auswertung eines Trainierenden.